14. Juni 2013 tobias

Car2Go – und gegangen bin ich dann auch.

the-car2go-concept-coming-to-texas-in-the-fall03-540x3591Berliner haben es schon gut. Jeder Carsharinganbieter, der was auf sich hält ist hier vertreten und damit findet man auch so ziemlich immer einen fahrbaren Untersatz. Selbst ich als Autobesitzer greife hin und wieder darauf zurück. Ich bin auch sehr zufrieden. Kann nicht meckern. Bis auf neulich…Es fing gut an: ein Car2Go stand direkt vor meiner Haustür. Das zeigte mir die Webseite und ich wollte ihn mir reservieren. Ging aber nicht. Die Webseite meldete den Fehler “Karte für diesen Tarifbereich nicht zugelassen”. Hmm, ok, Bug auf der Webseite, kann ja mal passieren.

Daher App auf dem iPhone gestartet, den Wagen ausgesucht…Karte gesperrt! Warum? Ich hatte keine Ahnung. Ein Anruf beim Support ergab dann endlich, dass man einmal im Jahr seinen Führerschein überprüfen lassen muss, war mir neu, aber ok. Hätte man ja mal ankündigen können…

Hatte man angeblich auch, meinte der Hotlinemitarbeiter, mit einer Email. Hatte man nicht, sagt mein Mailpostfach. (und um das gleich klar zu sagen, ich lösche keine Mails, ich packe sie in den Spam- oder Müllordner) Aber um die Mail geht es mir überhaupt nicht. Nicht direkt.

Liebe Leute von Car2Go: Ihr habt meine Aufmerksamkeit auf einer Webseite, auf der ich mich einlogge. Ihr habt eine App auf meinem iPhone, auch mit Login. Ihr schickt mir bei jeder Buchung eine SMS… Aber wenn meine Kerte gesperrt werden wird, schickt ihr mir NUR EINE EMAIL EINEN MONAT VORHER? Bitte setzt Euch doch noch einmal hin und denkt über diesen Prozess nach.

tl;dr: Wenn ihr Kommunikationskanäle zu Euren Kunden habt, liebe Unternehmen, dann könnt ihr sie auch sinnvoll nutzen.

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Comments (4)

  1. Conny

    Ich bin auch car2go Mitglied. Rechtlich gesehen, muessen die sogar einmal im Jahr deinen Fuehrerschein sehen und das macht car2go. Sonst gibt es saftige Bussgelder bis hin zu Gefaengnisstrafen im Schadensfall, wenn mal ein Kunde ohne Fuehrerschein gefahren ist und es zu Verletzten oder sogar Toten gekommen ist. Dann muss das Unternehmen haften, weil sie das Fahrzeug ausgehaändigt haben ohne Prüfung.

    Ich bin auch noch bei Flinkster seit 3 Jahren und die haben nicht einmal danach gefragt, glaub die haben einfach kein Bock auf den Aufwand.

  2. CBS

    Also ich habe am 27.03. einen Newsletter zum Thema bekommen, dann eine Erinnerungsmail am 28.05. – hingegangenen bin ich dennoch nicht. Dementsprechend wurde mir am 6.6. die Sperrbenachrichtigung zugestellt. Ich bin seit 2008 Carsharingnutzer und mittlerweile bei einem halben Dutzend Anbietern registriert. Nie musste ich so ein Prozedere durchlaufen. Schon merkwürdig.

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