Social Authenticated Payment (das neue SAP!)

Nachdem ich neulich mal wieder etwas über Transaktionskosten geschmöckert habe, kreiste eine Idee bei dem etwas konkreteren Problem des Payment. Hier hat man, gerade bei kleineren Beträgen immer wieder Probleme. Abwicklung, Authentifizierung, Kosten,….

Darauf aufbauend stelle ich mir die sehr spannende Frage, ob man Payment und das  Social Web zusammenbringen wird. Vorreiter ist hier sicherlich Facebook und das aus folgenden Gründen:

  1. Reichweite ist dank der hohen Mitgliederzahl von Facebook kein Problem.
    Damit einher geht die Akzeptanz der Plattform.
  2. Facebook hat schon ein Paymentsystem für Käufe auf der Plattform integriert. Und schreibt dessen exklusive Nutzung vor.
  3. Authentifizierung erfolgt durch den Social Graph, der aufgrund des “Kennens der jeweiligen Person die Identität sehr verlässlich bestätigt. Auch hat Facebook eine Klarnamenpflicht und schafft so weiteres Vertrauen in die jeweilige Identität.
  4. Und was spricht dagegen das Payment ähnlich wie den Likebutton als externen Service anzubieten? Nichts!

Bin gespannt ob dieser Gedanke schon in Facebooks Businessplan steht….

(Bzgl. Payment mit Klarnamen oder Avataren hatte ich schon mal mit @pixelsebi rumgesponnen…)

FACEBOOK 2015

Beim kleinen Vermarkter am Rande der Stadt.

1. Juni 2015 – Nun ist es also soweit. Wir haben Insolvenz anmelden müssen. In den letzten drei Jahren sind die bei uns gebuchten Werbebudgets um 90% gesunken. Wir konnten den laufenden Betrieb nicht mehr finanzieren. Unser Sales wurde immer wieder nach Hause geschickt, da wir bezüglich Reichweite und Zielgruppengenauigkeit nicht mehr mit den beiden großen Anbietern konkurrieren konnten. Vor fünf Jahren sah das noch alles ganz anders aus… Read more

Vom Drama einer Nation

Social Media! Zwei Worte, welche aktuell für sehr vieles herhalten müssen. Zwei Worte, welche vielleicht auch schon überstrapaziert sind. Aber sie stehen auf jeden Fall für immer emergentere Informationen!

Das Leben wird, und wir können es fast nicht verhindern, immer sichtbarer und erfahrbarer für andere. Das gilt für das private genauso wie für Firmen. Daher heisst die Frage nicht ob man dieses Instrumentarium nutzt, sondern wie und warum nicht ab sofort.

Im Wahlkampf hat man von den Parteien zwar Bekenntnisse und Agenturlösungen für die Nutzung von Communities gesehen. Ein Dialog kam aber nicht in Gang. und auch keine Aktivierung für den Wahlkampf. Was innerhalb der eigenen Parteiorganisationen gut funktionierte, erzielte fast keinerlei Außenwirkung. Noch viel schlimmer: Anstatt Wähler und Aktivisten auf eigene Plattformen (Campaining-Networks mit klar umrissenen Aktionen wären hier das Optimum) zu ziehen und dort zu koordinieren, überließ man das Feld sogar den klassischen Social Networks, die dieses dementsprechend selber nutzten.

Die “Senden” Seite kann man daher als gescheitert ansehen. (Inwiefern die Gesetzgebung der letzten Zeit hier geschadet hat, klammere ich hier mal aus)

Aber Social Media besteht auch aus dem “Zuhören”, dem Monitoring. Und hier zeigte eine Aktion der letzten Tage aus unerwarteter Seite, dass man durchaus lernt und die Planung aktiv darauf einstellt.

Ursprung ist der sog. Yeaahh-Flashmob, welcher mit einem Plakat startete und in Hamburg stattfand. Ein Revival war in Berlin geplant und die Teilnehmer fingen an sich auf Facebook zu koordinieren. Ein klassisches Funktionsprinzip. Was man nicht bedachte: Auch die CDU kann mitlesen!

Sie tat dieses und machte in Berlin von Ihrem Hausrecht Gebrauch. Mitglieder der Facebookgruppe wurden gebeten die Veranstaltung zu verlassen.

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Das mag einige ärgern, und nein, das ist keine Meisterleistung an offener Kommunikation…

Aber es ist legitim! Aus PR-Sicht sogar zwingend, da man vom eigenen Wahlkampfabschluss gute Bilder für das Medium mit der weiterhin größten Reichweite in Deutschland braucht: das Fernsehen!

PS: Ich verzichte in diesem Artikel bewusst auf politische Wertungen und bitte dieses in eventuellen Kommentaren zu respektieren!