Braucht man Google+?

Man kann diese Frage sehr einfach beantworten:

“Es kommt darauf an!”

Google hat den Dienst vor einer knappen Woche gestartet und die Early-Adopter-Szene ist sehr angetan. Das muss nichts heissen und hat auch keinerlei Einfluss auf einen breiten Erfolg in der “normalen” Welt und der Wirtschaft.

Aber es hat noch nie geschadet, wenn man neue Tools beobachtet.
Mein perönlicher Eindruck ist recht positiv. Und man wird in den nächsten Wochen sehen, ob das Konzept von Google+ aufgeht.

In diesem Sinne wünscht white whale einen entspannten Sommer und gute Erholung in den Ferien.

Nachtrag: Es steckt ein wenig Ironie in diesem Beitrag. Nicht viel, aber für manch einen wohl schon zu viel.

KW 44 – Freitagskolumne

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wochen ändere ich den Modus Operandi der Kolumne ein wenig: auf unregelmäßiges Erscheinen.

Bisweilen fehlt mir die Zeit oder auch ein gutes Thema. Daher nun das erste Mal, überraschenderweise sogar am Freitag, alles neu.

Innovate or Bust

Man ist es ja eigentlich nicht gewohnt von der Deutschen Telekom, aber klammheimlich baut der rosa Riese seinen Anspruch zur Innovation aus. So fand am Donnertag der Innovation Day der Deutschen Telekom statt, dem ich beiwohnen konnte. Es gab nicht wirklich viel Neues, aber wo gibt es das heutzutage schon…

Sehr spannend war es zu sehen, dass anscheinend Zusatzdienste im Fokus sind, welche TV und Internet kombinieren. Ich vermute, dass dahinter eine langfristige Strategie steckt, die die eigene Set-Top Box und HD-TV umfassend begleiten soll.

Innovate or List

Eigentlich wollte ich hier nie über Twitter schreiben. Twitter ist massiv überschätzt bei der Monetarisierung und massiv unterschätzt bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Gestern Twitter eine Listen-Funktion offiziell gestartet. Eigentlich nicht spannend und doch wird nun ein Phänomen emergent, welches vorher durch Tools gelöst wurde: das Informationsrauschen. Viele Nutzer haben Ihren Account, Ihr followern, immer weiter erweitert ohne auf die persönliche Relevanz zu achten.  Mit den Listen zeigt sich nun, welche Personen wirklich wichtig und beachtenswert sind, meistens eine signifikant geringere Anzahl.

Dieses wird sicherlich auch einigen Agenturen die Augen öffnen, die bisher auf “Reach” setzten. Aber es sollte uns auch zeigen, dass selektive Wahrnehmung bei einem Medium wie Twitter sehr enge Grenzen hat.