Fliplife

Gestern Nacht sind Ibo und seine Mannen in die Betaphase gestartet. Gratulation!
Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Sie in den nächsten Wochen sammeln werden und ob ein Spiel jenseits der Plattform Facebook Erfolg haben wird. Ich drück jedenfalls die Daumen!

Ach ja, meinen Platz von gestern Nacht habe ich inzwischen leider verloren…

Vom Drama einer Nation

Social Media! Zwei Worte, welche aktuell für sehr vieles herhalten müssen. Zwei Worte, welche vielleicht auch schon überstrapaziert sind. Aber sie stehen auf jeden Fall für immer emergentere Informationen!

Das Leben wird, und wir können es fast nicht verhindern, immer sichtbarer und erfahrbarer für andere. Das gilt für das private genauso wie für Firmen. Daher heisst die Frage nicht ob man dieses Instrumentarium nutzt, sondern wie und warum nicht ab sofort.

Im Wahlkampf hat man von den Parteien zwar Bekenntnisse und Agenturlösungen für die Nutzung von Communities gesehen. Ein Dialog kam aber nicht in Gang. und auch keine Aktivierung für den Wahlkampf. Was innerhalb der eigenen Parteiorganisationen gut funktionierte, erzielte fast keinerlei Außenwirkung. Noch viel schlimmer: Anstatt Wähler und Aktivisten auf eigene Plattformen (Campaining-Networks mit klar umrissenen Aktionen wären hier das Optimum) zu ziehen und dort zu koordinieren, überließ man das Feld sogar den klassischen Social Networks, die dieses dementsprechend selber nutzten.

Die “Senden” Seite kann man daher als gescheitert ansehen. (Inwiefern die Gesetzgebung der letzten Zeit hier geschadet hat, klammere ich hier mal aus)

Aber Social Media besteht auch aus dem “Zuhören”, dem Monitoring. Und hier zeigte eine Aktion der letzten Tage aus unerwarteter Seite, dass man durchaus lernt und die Planung aktiv darauf einstellt.

Ursprung ist der sog. Yeaahh-Flashmob, welcher mit einem Plakat startete und in Hamburg stattfand. Ein Revival war in Berlin geplant und die Teilnehmer fingen an sich auf Facebook zu koordinieren. Ein klassisches Funktionsprinzip. Was man nicht bedachte: Auch die CDU kann mitlesen!

Sie tat dieses und machte in Berlin von Ihrem Hausrecht Gebrauch. Mitglieder der Facebookgruppe wurden gebeten die Veranstaltung zu verlassen.

cdu1

Das mag einige ärgern, und nein, das ist keine Meisterleistung an offener Kommunikation…

Aber es ist legitim! Aus PR-Sicht sogar zwingend, da man vom eigenen Wahlkampfabschluss gute Bilder für das Medium mit der weiterhin größten Reichweite in Deutschland braucht: das Fernsehen!

PS: Ich verzichte in diesem Artikel bewusst auf politische Wertungen und bitte dieses in eventuellen Kommentaren zu respektieren!